Das Beet zum Glück: Gärtnern gegen Stress

Stress und Hektik sind bei vielen von uns ständige Begleiter: Frühmorgens läutet der Wecker, wir hetzen zur Straßenbahn, zwischen hektischen Arbeitsstunden gibts ein Mittagessen zwischen Tür und Angel. Am Abend gehts geschlaucht nach Hause und der Feierabend wird auf der Couch verbracht. Ein einfaches Gegenmittel für den stressigen Alltag gefällig? Wir schwören auf Gartenarbeit! Ausprobieren lohnt sich.

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Natur und Grün machen uns glücklich

Wer ab und an einen Spaziergang durch die Natur oder den Park macht, hat es vielleicht schon bemerkt. Das Grün um uns tut uns gut. Die frische Luft, Sonnenlicht und satte Pflanzen machen den Kopf frei und die Seele leicht. Gerade in Zeiten der Pandemie hat es uns noch mehr nach draußen gezogen. Das Landleben ist so beliebt wie schon lange nicht mehr. In der Natur kann man selbst auch wunderbar aufblühen. Sie schafft das, was uns selbst zu selten gelingt – sieh baut Stress ab und hebt die Stimmung. Ein Kurzurlaub vom hektischen Alltag und eine extra Portion emotionales Wohlbefinden.

Wundermittel Gartln - Gartenarbeit als Burnout Prävention

Oft wird behauptet, wer mit den Händen arbeitet, hat das Gefühl etwas “geschaffen” zu haben. Das können wir nur bestätigen. Es gibt nichts schöneres, als wenn im Frühling die Saat aufgeht und man die liebevoll gehegten und gepflegten Pflänzchen wachsen und gedeihen sieht. Und wer schon mal eine Tomate von der eigenen Staude gegessen hat, weiß wie toll sich das anfühlt. Und solche essbaren Erfolge sind auch ein kleiner Boost für das Selbstwertgefühl.

Gartenarbeiten wie Unkraut jäten und in der Erde graben haben außerdem einen meditativen Charakter. Die Atmung beruhigt sich, die Stimmung steigt, wir fühlen uns besser und leichter. Dabei muss es gar nicht zwingend ein eigener Garten sein. Auch das Balkongärtnern hat für uns genau diesen Effekt – eine wahre Wunderwaffe zur Burnout Vermeidung.

Wissenschaftlich belegt - Gartenarbeit für die Gesundheit

Dass Gartenarbeit glücklich und gesund macht, ist sogar wissenschaftlich belegt. Studien zeigen, dass bereits 20 min. Gartln die Anzahl an Stresshormonen senkt und damit das Stresslevel merkbar nach unten geht. Wer also regelmäßig zu Handschaufel und Blumenkralle greift tut auch was für die seelische Gesundheit.

Gartenarbeit kann sogar noch mehr: Denn unter dem Begriff Gartentherapie, wird Gartenarbeit auch medizinisch eingesetzt – und kommt bei älteren Menschen und bei psychischen Erkrankungen zum Einsatz. Die positive Wirkung auf Körper, Geist und Psyche werden außerdem bei Suchterkrankungen und Rehabilitation eingesetzt. Sogar das Risiko an Demenz zu erkranken soll mit regelmäßiger Gartenarbeit merklich gesenkt werden können.

Der mentalen Gesundheit zuliebe mehr Bewegung und weniger Stress

Zudem wird durch das Plus an körperlicher Bewegung auch das Herz-Kreislaufsystem positiv beeinflusst. Man schleppt Säcke mit Erde, gräbt um, trägt Gießkannen von A nach B. Das alles trainiert die Muskeln. Ein wunderbarer Ausgleich zum Sitzen im Bürojob.

Die eigene Ernte aus dem Garten macht glücklich

Obst und Gemüse aus eigenem Anbau ist die Kirsche auf dem Sahnehäubchen. Es gibt keine kürzere Lieferkette als vom Balkon auf den Tisch. Somit leistet man auch einen gar nicht so kleinen Beitrag zur Nachhaltigkeit. Zudem wisst ihr genau, woher die Früchte kommen und dass sie nicht mit unliebsamen chemischen Mitteln behandelt wurden. Auch wenn euer Balkongarten nur wenig Platz bietet, so ist die Freude mit der Ernte umso größer.

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